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digitales summieren mit 2 Metric Halo Einheiten, Dithern
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analoges Ausspielen, Treiberinstallation und Update.

TechnoteProtools9
Technote ProTools 9
Mit der Veröffentlichung von Pro Tools 9 ist es möglich, Metric Halo Audiointerfaces direkt von Pro Tools aus zu nutzen. Dadurch haben Sie unmittelbaren Zugang zur MIO Console sowie den 2d und + DSP Funktionen ohne zusätzliche Hardware. Diese Technote soll Ihnen dabei helfen, Ihr Audiointerface optimal mit Pro Tools 9 einzusetzen.
Wichtiger Hinweis zu Pro Tools 9 und den LIO-8/ULN-8 Audiointerfaces
Es gibt derzeit ein Problem, bei dem Pro Tools 9 beim Öffnen des "Session Setup" Fensters abstürzt, wenn ein einzelnes LIO-8 oder ULN-8 angeschlossen ist. Als provisorische Lösung empfehlen wir, im Audio/MIDI Dienstprogramm ein Hauptgerät (Aggregate Device) zu konfigurieren und dieses in Pro Tools als Audiogerät auszuwählen.
Dieses Problem tritt nicht mit den 2882 und ULN-2 Interfaces auf, oder wenn ein Hauptgerät verwendet wird. Avid wurde über dieses Problem informiert und wir werden bei einer schnellen Lösung behilflich sein.
Konfiguration von Ein- und Ausgängen:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den MIO Mixer für die Verwendung mit Pro Tools zu konfigurieren, auf die wir kurz eingehen wollen.
Eingänge
Routen Sie in der MIO Console die analogen oder digitalen Eingänge auf die Firewire Kanäle:

Im oben gezeigten Beispiel haben wir die acht analogen Eingänge des LIO-8 auf die Firewire Kanäle 1-8 gelegt. Da wir die Direktausgänge hinter den Inserts verwendet haben, können wir die aufgenommenen Signale mit +DSP Effekten bearbeiten. Verwenden wir die Direktausgänge vor den Inserts, werden die +DSP Effekte nicht mit aufgenommen. Nur das unbearbeitete Signal wird zu Pro Tools weitergeleitet, aber es können z. B. Effekte für den Aufnahme-Mix hinzugefügt werden.
Um mit Stereoeingängen zu arbeiten, legen wir an Stelle von Monokanälen einfach Stereokanäle an oder verwenden eine Kombination aus beiden. Es ist auch möglich, mithilfe der Firewire Kanäle Busse vom MIO Mixer an Pro Tools weiterzuleiten.
In Pro Tools, öffnen Sie das "I/O" Fenster im Menü "Setup" und klicken Sie auf den "Input" Tab:

Somit haben wir acht Eingangskanäle angelegt und sie auf die Firewire-Kanäle 1-8 des LIO-8 geroutet. Es ist ebenfalls möglich, dasselbe mit Stereokanälen zu erreichen.
Inserts
Sie können das flexible Routing der MIO Console nutzen, um verschiedene Arten von Inserts mit Pro Tools zu realisieren. Zuerst öffnen wir hierfür das "I/O" Fenster und klicken auf den "Insert" Tab:

Erstellen Sie so viele Inserts, wie sie benötigen, und ordnen Sie sie den Eingängen des MIO Interface zu. In diesem Beispiel haben wir acht Eingänge benutzt, die den I/O Kanälen 9 bis 16 zugeordnet sind, sodass sie nicht mit den anderen Eingangskanälen in Konflikt geraten können.
Als nächstes konfigurieren wir die MIO Console.
Analoge und digitale Inserts
Um die analogen und digitalen Ein- und Ausgänge Ihres MIO Interface als Inserts zu benutzen, richten wir Pro Tools wie oben beschrieben ein und konfigurieren den MIO Mixer:

Erstellen Sie einen DAW-Kanal für jeden Insert und ordnen Sie den Direktausgang einem analogen oder digitalen Ausgang zu. Weisen Sie den Kanalzug Ihrem Monitor-Bus zu (damit wird die Pegelanzeige aktiv) und schalten Sie diesen stumm.
Als nächstes erstellen Sie einen analogen oder digitalen Eingang für jeden Insert-Return und weisen Sie die jeweiligen Post-Insert Direktausgänge den Firewire Kanälen zu. Routen Sie auch hier den Kanalzug auf den Monitor-Bus (für Pegelanzeigen). Stummschalten nicht vergessen!
Wenn Sie die Analogausgänge 1 & 2 als Monitorweg benutzen, können Sie die anderen sechs analogen Ausgänge als Sends verwenden und somit was immer Sie wollen in diese Send-/Return-Wege einschleifen, um Ihr Signal weiter zu behandeln.
Zurück im Pro Tools Mixer fügen Sie einen I/O Insert im gewünschten Kanalzug hinzu. Der Send geht dann von Pro Tools über den DAW Kanal in die MIO Console, wird dort weiterverarbeitet, und von dort über die Firewire Kanäle wieder zu Pro Tools geschickt. Da wir die entsprechenden Kanäle im MIO Mixer stummgeschaltet haben, hören wir dort kein Audio, sondern erst, nachdem es wieder in Pro Tools angekommen ist.
Mit diesem Signalweg arbeitet auch die Latenzkompensation in Pro Tools korrekt, ohne dass weitere Einstellungen notwendig sind.
DSP Inserts
Mit einer 2d Karte und den über die Insert-Wege genutzten +DSP Effekten können Sie die interne Signalbearbeitung Ihres MIO Interfaces in Ihre Aufnahmesitzung integrieren. Folgen Sie den oben genannten Schritten wie beim Analog-Setup und erstellen Sie den entsprechenden Signalweg in der MIO Console:

Erstellen Sie einen DAW-Kanal für jeden Insert-Send und weisen den Post-Insert Direktausgang dem entsprechenden Firewire Kanal zu. Weisen Sie den Kanalzug zu Ihrem Monitor-Bus zu (damit wird die Pegelanzeige aktiv) und schalten Sie diesen stumm. Fügen Sie die gewünschten +DSP Effekte hinzu. Der Signalfluss in Pro Tools funktioniert wie oben beschrieben.
Latenz der +DSP Insert-Wege
Wenn wir +DSP Inserts auf diese Weise einsetzen, müssen wir uns über die Latenzzeiten bewusst sein. Pro Tools berechnet seine interne Latenz-Kompensation über einen Wert, der vom Gerätetreiber weitergegeben wird. Dieser Wert steht jedoch für die Latenz der DSP und A/D und D/A Konvertierung. Wird kein analoges Gerät benutzt, verwendet Pro Tools einen inkorrekten Kompensationswert. Glücklicherweise lässt sich dies leicht beheben.
Öffnen sie das "Delay Compensation" Menü am unteren Ende des Kanalzuges im Pro Tools Mixer.

Auf jeder Spur, die einen DSP-Insert verwendet, tragen Sie folgende Werte ein:
• 74 Samples Kompensation beim 2882 und ULN-2:

• 116 Samples Kompensation beim LIO-8 und ULN-8:

Die Latenzzeiten werden nun korrekt ausgeglichen.
Stereo-Mix
Der Pro Tools Mixer ist eine Möglichkeit, mit unseren Ausgängen einen Stereo-Mix zu erstellen. Öffnen Sie dafür das "Session I/O" Fenster in Pro Tools und klicken Sie auf den "Output" Tab:

In diesem Beispiel haben wir den Monitorausgang im MIO Mixer auf die DAW-Kanäle 17/18 gelegt. Auf diese Weise stehen uns die ersten 16 DAW Kanäle für Inserts und andere Zwecke zur Verfügung.
Subgruppen-Mix oder Summierung
Eine andere Möglichkeit, unsere Ausgänge zu verwenden, ist ein Stereo-Mix, der im MIO Mixer erstellt und in Pro Tools weiterverarbeitet wird, z. B. zur Wiedergabe mit oder ohne Lautstärke-Automation. Gehen Sie dafür ins "Session I/O" Fenster in Pro Tools und klicken Sie auf den "Output" Tab:

Erstellen Sie 16 Monoausgänge und weisen Sie sie den DAW-Kanälen 1-16 in der MIO Console zu:

Die 16 DAW-Kanäle, die von Pro Tools zum MIO Interface geschickt werden, werden einem Stereo-Bus zugewiesen. Jeder Kanal und jeder Bus können einen eigenen "Character" haben (Metric Halos exklusive Emulation von Analoggeräten). Sie können diese Funktion sehr kreativ zum Würzen Ihrer Mischung einsetzen!
Der Stereo-Bus wird auf die Firewire-Kanäle 1/2 gelegt; das Summensignal wird so zur Aufnahme zurück an Pro Tools geschickt.
ConsoleConnect
Das ConsoleConnect Plug-In integriert die MIO Console in Ihre Pro Tools Session, wodurch Sie alle Einstellungen im MIO Interface beim erneuten Öffnen des Dokumentes sofort wieder abrufen können. Alle Mixer-, Routing- und +DSP Einstellungen werden als RTAS Voreinstellungen gesichert und können innerhalb von Pro Tools aufgerufen werden.
Im Folgenden ein Beispiel für den Einsatz von ConsoleConnect: Erstellen Sie ein Mixer-Layout mit allen Eingängen für die Aufnahme und sichern Sie es als ConsoleConnect Voreinstellung. Verändern Sie dann das Routing, sodass Sie die Eingänge als Insert-Returns für die Mischung verwenden können, und sichern Sie es als separate Voreinstellung. Nun können Sie schnell zwischen Aufnahme und Mischung wechseln, alles mit einem Klick innerhalb von Pro Tools.
ConsoleConnect hat zwei Modi, die in den Voreinstellungen der MIO Console gewählt werden können:
• Conduit: Pro Tools und MIO Console laufen als zwei unabhängige Programme (wie sie es auch normalerweise tun). Um eine Einstellung in der MIO Console vorzunehmen, müssen Sie Pro Tools verlassen. (Anm. d. Übers.: Dieser Modus ist kompatibler, wenn über mehrere Systeme oder über einen längeren Zeitraum hinweg verschiedene Softwareversionen verwendet werden.)
• Plug-in: Die MIO Console läuft als Plug-In innerhalb der MIO Console. Einstellungen in der MIO Console können von Pro Tools aus vorgenommen werden, und alle Pro Tools Tastaturbefehle bleiben aktiv. Der Mac-Menüleiste wird ein "MIO"-Menü hinzugefügt, über das Sie die Menüs der MIO Console erreichen können.
Um ConsoleConnect zu benutzen, fügen Sie es einmal pro Pro Tools Session auf einem beliebigen Kanalzug ein; ConsoleConnect befindet sich in der Gruppe der "Wrapped" Plug-Ins.
Hauptgeräte und Mehrspurumgebungen
Bei Pro Tools gibt es ein paar Dinge zu beachten, wenn mit mehreren Audiointerfaces gearbeitet wird:
• Es gibt eine Begrenzung auf 32 Ein-/Ausgänge
• Diese Kanäle sind jeweils die 32 ersten Kanäle eines Gerätes oder Hauptgerätes
• Metric Halo Audiointerfaces verwenden 18 Ein-/Ausgänge zwischen Computer und Audiointerface; beim LIO-8 und ULN-8 sind die Kanäle 19/20 für Timecode reserviert und transportieren keine Audioinformationen
Um trotz dieser Beschränkungen 24 Spuren für Aufnahme und Wiedergabe zu verwenden, kann das System ganz einfach konfiguriert werden. Beispielsweise können drei ULN-8 im Apple Audio/MIDI Dienstprogramm zu einem Hauptgerät (engl. "Aggregate Device") gruppiert werden:
• Analog I/O 1-8 von Gerät #1, das erste Gerät in der "Hauptgerät"-Konfiguration. Diese Kanäle sollten als "FW 1-8" im Hauptgerät erscheinen.
• Analog I/O 9-16 von Gerät #2; dieses ist über AES mit Gerät #1 verbunden und nicht Teil des Hauptgerätes. In Gerät #1 werden die AES Kanäle über die Firewire-Kanäle 9-16 auf die Ausgänge geleitet.
• Analog I/O 17-24 von Gerät #3, das zweite Gerät in der "Hauptgerät"-Konfiguration. Diese Kanäle sollten als "FW 21-29" im Hauptgerät erscheinen.

Revision History:
• Revision 1.0 - December 14, 2010 - Initial Release
• Übersetzung EN (US) > DE: 26.12.2010

Technote Firewire
Technote Firewire
Grundlegende Fragen und die richtigen Antworten:
"Es lässt sich kein FW 400 am FW 800 Port des Rechners nutzen?" -Falsch Alles was Sie benötigen, ist ein FW 400 auf FW 800 Kabel, der Rechner erledigt den Rest.
"Mein Rechner hat zwei FW Schnittstellen, also habe ich auch zwei getrennte FW Ports" -Falsch Ihr Rechner hat einen Hub der zwei physikalische FW Anschlüsse bereit stellt.
Für zwei getrennte FW Ports empfehlen wir eine PCI - Firewire Karte die zwei FW Ports zur Verfügung stellt. Gute Erfahrung haben wir mit der FWx2-PCIE10 / EX-16502E
gemacht.
http://www.partsdata.de/PCI_Express_Karte_DUAL_Firewire_400_2_Ports_TI_IOI_PCIX-F4-907.html
•"Verbinde ich ein FW400 Gerät mit dem FW800 Bus läuft der gesamte FW800 Bus auf halber Geschwindigkeit?" -Falsch In einer gemischten Konfiguration läuft alles hinter dem langsamsten Gerät mit geringerer Geschwindigkeit.
Hierzu ein Beispiel:

Das FW800 Gerät kommuniziert mit FW800 Spezifikation das FW400 Gerät innerhalb seiner Parameter . Allerdings in folgender Konfiguration...

... wird die Firewire Kette auf FW400 Niveau reduziert, da als erstes ein FW400 Gerät in der Kette arbeitet.
"Ein FW400 Hub erhöht die Geschwindigkeit des Datenbusses!" -unter Umständen?! Ein Hub wird nicht sofort die gesamte Datenkette beschleunigen, sondern ermöglicht, das die jeweiligen FW Formate in den korrekten Spezifizierungen laufen.
D.h. alle FW800 Geräte laufen auf 800Mbs und entsprechend die FW400 auf 400Mbs. Die Geschwindigkeit zwischen Hub und Rechner hängt dabei von der Adressirrung des Datenpaket ab - FW400 Datenpakete werden mit 400Mbs gesendet, während Daten die mit FW800 Geräten kommunizieren, entsprechend mit 800Mbs behandelt werden.

Ein weiterer Vorteil eines Hub:
Externe Hubs beinhalten immer eine galvanische Trennung, die Schäden durch defekte Firewire Kabel, oder versehentliches trennen ("Hotpluggen") der FW-Verbindung im Rechnerbetrieb, vermeiden. Somit lassen sich im Umkehrschluss FW-Verbindungen einfach trennen, oder verbinden ohne die gesamte FW Kette abzuschalten!
METRIC-HALO spezifisches:
"Wie viele Geräte kann ich an einen FW Port betreiben ?" Das hängt unteranderem von der Samplerate ab. Zur Zeit lassen sich zwei Geräte bei höheren Samplerate (88.2 - 192khz) und drei Geräte an 44.1-48khz betreiben.
sollten Sie einmal mehr Kanäle aufnehmen, betreiben Sie die Festplatte am besten an einen getrennten Daten Buss. Auf diese Weise entstanden Produktionen mit 72 Kanäle - 96khz auf einem G5.
Bestehen Fragen hierzu, wir helfen gerne!

Tutorial Monitor
Tutorial 1 - Monitor Control
Mit dem ersten Tutorial
Das erste Tutorial beschreibt die Konfiguration des Monitor-Control und ist der Auftakt
zu einer ganzen Reihe von Workshops die wir wöchentlich weiterführen und einmal alle Möglichkeiten der Musikproduktion mit Metric-Halo aufzeigen.
An dieser Stelle werden u.a. auch einige der Profis zu Wort kommen und einige Tipps aus der Trickkiste zaubern.